Das ändert sich ab 1. Januar

Einige Dinge ändern sich nie: Am Silvesterabend läuft jedes Jahr „Dinner for one“ und auch Ekel Alfred hat mit „Ein Herz und eine Seele – Silvesterpunsch“ seinen festen Platz im Abendprogramm, kurz bevor Unmengen an Feuerwerk abgefeuert werden, um das alte Jahr hinter sich zu lassen und das neue zu begrüßen. Der eine geht mit, der andere ohne gute Vorsätze ins neue Jahr, doch alle stehen wir vor Neuerungen, die der Jahreswechsel mit sich bringt.

Facebook – Neue Nutzungsbedingungen
Die Social-Media Plattform Facebook ändert seine Nutzungsbedingungen und erlaubt sich selbst, noch mehr Daten der Nutzer zu sammeln – auch außerhalb der eigenen Seite!
Getätigte Käufe und Suchbegriffe auf externen Seiten werden an Facebook übermittelt, damit der digitale Riese präzisere Werbeanzeigen auf die Seite schalten kann.
Nutzer haben keine Möglichkeit, dieser Änderung zu widersprechen und erklären durch die Nutzung ab 01.01. ihr Einverständnis automatisch.
Es soll jedoch eine Erweiterung der Einstellungen geben und die Möglichkeit, Werbeanzeigen zu deaktivieren.

Mindestlohn in Deutschland
Das sogenannte Mindestlohngesetz (MiLoG) schreibt ab 1. Januar 2015 einen flächendeckenden und weitestgehend branchenunabhängigen Mindestlohn von 8,50 € für alle Arbeitnehmer in Deutschland vor. Ausgenommen davon sind Langzeitarbeitslose, Praktikanten, unter 18-Jährige ohne Berufsausbildung, Auszubildende und ehrenamtlich tätige Personen.

Kennzeichen
Bisher musste man kurze Zeit nach seinem Umzug auch beim Straßenverkehrsamt seine räumliche Veränderung bekannt geben und ein ortsgebundenes Nummernschild beziehen. Diese Regel entfällt zum Jahreswechsel. Dadurch kann jeder Autobesitzer sein altes Kennzeichen behalten, egal in welcher Stadt sein neuer Wohnsitz liegt.

Garantiezins
Im Zuge des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) sinkt ab 2015 der Garantiezins bei klassischen Lebensversicherungen von 1,75 % auf nur noch 1,25 %.
Durch die Senkung und das nach wie vor anhaltende Niedrigzinsniveau werden Sparer in Zukunft mit weniger Zinsen auf ihre Einlagen rechnen müssen.
Wir informieren Sie gerne, welche lohnenden Alternativen es gibt!

Zusatzbeitrag GKV
Die Bundesregierung senkt den Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung von aktuell 15,5 % auf 14,6 %.
Da die Krankenversicherungen die Differenz von 0,9 % auffangen müssen, werden die Beitragszahler zur Kasse gebeten. Dieser Zusatzbeitrag wird weiterhin von Ihrem Brutto-Gehalt belastet, sodass direkte Auswirkungen auf Ihr Nettoeinkommen kaum merklich sein werden.
Viele Gesellschaften haben zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt gegeben, ob Sie die gesamten 0,9 % auf Ihre Mitglieder umlegen, oder nur anteilig.
Sie werden in jedem Falle schriftlich von Ihrer Krankenversicherung über die grundsätzlichen Änderungen informiert und ab wann der Zusatzbeitrag erhoben wird. Werden Sie beispielsweise zum 1. Februar zur Zahlung verpflichtet, haben Sie bis Ende Februar ein Sonderkündigungsrecht und können zu einer anderen Gesellschaft wechseln.
Doch ACHTUNG: Es kommt bei einer guten Krankenversicherung nicht nur auf den Beitrag an! Informieren Sie sich vorher, von welchen Zusatzleistungen Sie profitieren können und wie die Gesellschaft im Ernstfall zahlt. Wir helfen Ihnen dabei gerne! Sprechen Sie uns an…

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